Executive Sparring in der Praxis
Wie Senior Tech- & Digital-Leader von "assigned" zu "unavoidable" gewechselt sind
Du bist hier, weil du operativ lieferst – aber merkst, dass deine strategische Relevanz nicht mit deiner Leistung Schritt hält. Entscheidungen werden ohne dich getroffen. Du wirst eingesetzt, nicht konsultiert.
Das muss nicht so bleiben.
Die folgenden Fallbeispiele zeigen anonymisierte, aber authentische Transformationen von Directors, VPs und C-Level-Leadern. Sie haben ihre Verhandlungsmacht zurückgewonnen – ohne politisches Theater oder Selbstverrat.
Von Kompetenz zu Einfluss:
Praxis-erprobt: Meine Erfahrung aus 15+ Jahren Führungs- & Wachstumsrollen bei …
Fallstudie 1: Von Erfüllungsgehilfin zu strategischer Partnerin
Profil: Julia S., CMO in München, B2C Mobility-Tech-Unternehmen (150 FTEs) mit internationaler Ausrichtung.
Die Herausforderung: Julia ist eine brillante, datengetriebene Marketing-Strategin. In der Geschäftsführung verlor sie jedoch systematisch an Einfluss. Ihr lauter, vertriebsgetriebener CEO und andere C-Level-Kollegen übergingen ihre langfristigen Strategien regelmäßig mit Ad-hoc-Ideen. Ihr Team verbrannte Budget für kurzsichtige Kampagnen, während Julia zur operativen Ausführenden degradiert wurde – statt als strategische Partnerin wahrgenommen zu werden. Sie hatte Expertise, aber keine Verhandlungsmacht.
Mein Ansatz: Unsere Arbeit konzentrierte sich darauf, ihre analytische Stärke in institutionelle Verhandlungsmacht zu übersetzen. Wir etablierten ein "Marketing Strategy Board" und einen wasserdichten Prozess, dem jede neue Marketing-Initiative folgen musste – basierend auf Daten, Potenzial und strategischem Fit. Statt in Meetings zu 'kämpfen', bereiteten wir ihre Vorschläge als unangreifbare Business Cases vor, die den ROI in der Sprache des CFOs und CEOs klar bezifferten. Intern stärkten wir ihre Rolle als "Dirigentin", die ihrem Team durch maximale Klarheit den Rücken freihält und kreative Exzellenz ermöglicht.
Das Ergebnis: Julia hat die Wahrnehmung des Marketings im Unternehmen fundamental verändert. Ad-hoc-Ideen werden nun durch den von ihr etablierten Prozess kanalisiert und bewertet. Der Business-Impact ist enorm: Der Marketing-ROI steigerte sich binnen eines Quartals um 30%, da das Budget nun auf die wirklich wirksamen Kanäle konzentriert wird. Die Lead-Qualität, vorher ein ständiger Kritikpunkt des Vertriebs, verbesserte sich signifikant. Julia wird heute als unverzichtbare strategische Stimme in der Geschäftsführung respektiert und leitet ihr Team mit einer ruhigen, unaufgeregten Autorität, die auf Kompetenz und Klarheit beruht.
Fallstudie 2: Von unsicherer Teamlead zu klarer Entscheiderin
Profil: Sarah T., Engineering Lead in Hamburg, FinTech Start-up (45 FTEs)
Die Herausforderung: Sarah wurde aufgrund ihrer herausragenden Leistungen als Entwicklerin befördert. Doch als Führungskraft fehlte ihr die strategische Positionierung. Sie delegierte nicht klar, vermied schwierige Entscheidungen und versuchte, durch Sympathie statt durch Klarheit zu führen. Das Ergebnis: Ihr Team wartete auf Entscheidungen statt Verantwortung zu übernehmen – und sie verlor an Respekt.
Mein Ansatz: Wir vollzogen den entscheidenden Shift: vom "Senior Contributor" zur "strategischen Entscheiderin". Mit klaren Frameworks für Delegation und direktem Feedback bauten wir ihre Führungspräsenz auf. Der Kern: Wert entsteht durch strategische Richtung, nicht durch operative Mitarbeit.
Das Ergebnis: Sarah delegiert heute selbstbewusst und gibt klares, konstruktives Feedback. Ihr Team übernimmt proaktiv Verantwortung und die Produktivität ist messbar gestiegen. Sarah geht abends mit dem Gefühl nach Hause, ihr Team wirklich vorangebracht zu haben, statt nur die nächste Krise bewältigt zu haben.
Fallstudie 3: Von unsichtbar zu unverzichtbar
Profil: Dr. Lena M., Head of Product in Berlin, HealthTech Growth-Unternehmen (120 FTEs)
Die Herausforderung: Lena war das Herzstück des Produkts, aber fühlte sich im Meeting-Marathon zwischen Sales, Marketing und Engineering zerrieben. Ihre strategischen Ideen wurden von anderen uminterpretiert oder verwässert. Ohne klare Grenzen sagte sie zu oft "Ja" zu Stakeholder-Anfragen – was ihre Verhandlungsposition schwächte statt stärkte.
Mein Ansatz: Der Fokus lag auf radikaler Grenzsetzung und Einflussnahme durch Vorbereitung. Wir haben ihre Meeting-Teilnahme um 40% reduziert und für die verbleibenden Termine eine "Pre-Meeting-Strategie" entwickelt, um wichtige Stakeholder vorab mit präzisen Memos auf ihre Seite zu ziehen. Sie lernte, "Nein" zu sagen, indem sie es als strategisches "Ja" zu den wichtigsten Prioritäten des Unternehmens framte.
Das Ergebnis: Lena wird heute als die strategische Stimme der Vernunft im Unternehmen wahrgenommen – und zu kritischen Produktentscheidungen konsultiert, nicht nur informiert. Der Positionswechsel: Von der reaktiven Koordinatorin zur proaktiven Gestalterin der Produktstrategie. Sie hat Verhandlungsmacht zurückgewonnen.
Fallstudie 4: Von Verhandlungsschwäche zu Verhandlungsmacht
Profil: Wolfang P., Inhaber einer spezialisierten UX-Agentur in Salzburg (12 Mitarbeiter)
Die Herausforderung: Wolfang ist ein brillanter Kreativer, aber die konfrontativen Aspekte des Geschäftslebens blockierten seine Verhandlungsposition: Preisverhandlungen, das Einfordern von überfälligen Rechnungen und das Setzen von Grenzen bei Scope Creep. Er gab oft zu schnell nach, was direkt die Profitabilität seiner Agentur untergrub und zu Frustration im Team führte.
Mein Ansatz: Wir haben seine sensiblen Stärken in Verhandlungssituationen nutzbar gemacht: genaues Zuhören, das Verstehen der wahren Bedürfnisse des Kunden und das Formulieren von Win-Win-Lösungen. Wir erarbeiteten wasserdichte Angebots- und Vertragsvorlagen und spielten die schwierigsten Gesprächssituationen so lange durch, bis er sich absolut sicher fühlte.
Das Ergebnis: Wolfgang steigerte die durchschnittliche Marge seiner Projekte um 17%. Er agiert heute in Kundengesprächen als souveräner Expert und Unternehmer auf Augenhöhe. Das Team ist motivierter, weil Projekte klar definiert sind und nicht mehr ausufern. Er hat die Kontrolle über sein Business zurückgewonnen und er hat besonder die Freude an der eigenen Selbstständigkeit wiederentdeckt.
Fallstudie 5: Von Erschöpfung zu strategischem Einfluss
Profil: Jonas F., Co-Founder & Geschäftsführer in München, B2B SaaS (80 FTEs)
Die Herausforderung: Jonas war das Gesicht der Firma, aber hasste Networking-Events und die ständige Selbstvermarktung in den sozialen Medien. Er versuchte, durch Omnipräsenz Einfluss zu erzeugen – was ihn erschöpfte ohne wirksam zu sein. Der Druck von Investoren und die falschen Kommunikationsstrategien führten zu Energieverlust ohne strategischen Gewinn. Er lieferte Sichtbarkeit, aber verlor an substanziellem Einfluss.
Mein Ansatz: Wir haben seine Stärken als introvertierter Gründer gezielt ausgespielt. Statt auf Massen-Events setzten wir auf exklusive 1-zu-1-Gespräche mit Schlüsselpartnern und Investoren. Wir ersetzten laute Social-Media-Präsenz durch tiefgründige, substanzielle Fachartikel und schufen interne Kommunikationsrituale, die die Kultur stärkten, ohne Jonas zu erschöpfen.
Das Ergebnis: Jonas gewann die wichtigsten strategischen Partner durch seine ruhige, vertrauenswürdige Art. Die Unternehmenskultur wurde als besonders authentisch und mitarbeiterzentriert wahrgenommen, was im "War for Talents" ein entscheidender Vorteil war. Der persönliche ROI: Er fand die Verbindung zu seinem "Warum" wieder und führt das Unternehmen heute mit einer nachhaltigen Energie, die von innen kommt.
Erkennst du dich in einem dieser Fälle wieder?
Wenn eine dieser Situationen vertraut klingt: Du bist nicht allein. Nachhaltige Verhandlungsmacht entsteht nicht durch Persönlichkeitsänderung, sondern durch strategische Neupositionierung.
In einer 45-minütigen Executive Strategy Session analysieren wir deine aktuelle Position und identifizieren den größten Hebel, mit dem du von "assigned" zu "unavoidable" wechselst.
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Executive Coach & Sparringspartner für Quiet Leadership in München
Markus Feigelbinder
Markus Feigelbinder ist Executive Sparringspartner mit Sitz in München, der sich auf die strategische Neupositionierung von Directors, VPs und C-Level-Leadern in Tech- und Growth-Unternehmen spezialisiert hat. Er unterstützt seine Klienten dabei, von operativer Kompetenz zu strategischer Verhandlungsmacht zu wechseln – ohne politisches Theater oder Selbstverrat.
Basierend auf seiner langjährigen Erfahrung als Geschäftsführer, CPO und Interim-Lead in der SaaS- und E-Commerce-Branche hilft Markus seinen Klienten, Macht- und Einflussdynamiken zu durchschauen, ihre strategische Position zu stärken und vom Zuarbeiter zum unverzichtbaren Entscheider zu werden.